So läuft es ab
Der Kurs ist in vier Module gegliedert, die aufeinander aufbauen. Jedes Modul schließt mit einer praktischen Übung ab, die direkt auf eigene Entscheidungssituationen angewendet werden kann.
Kursformat
Die vier Module im Detail
Wie wir Entscheidungen treffen
Das erste Modul legt die Grundlage. Es geht darum, das eigene Entscheidungsverhalten sichtbar zu machen: Welche Muster zeigen sich? Welche Abkürzungen nutzt das Gehirn? Wann sind diese Abkürzungen hilfreich, wann führen sie in die Irre?
Themen: System-1- und System-2-Denken, Heuristiken und ihre Grenzen, die Rolle von Emotionen bei Urteilen.
Unsicherheit einschätzen
Unsicherheit ist nicht gleich Unsicherheit. Modul 2 unterscheidet zwischen Risiko (bekannte Wahrscheinlichkeiten), Ungewissheit (unbekannte Wahrscheinlichkeiten) und fundamentaler Unwissenheit. Jede Kategorie erfordert einen anderen Umgang.
Themen: Kalibrierung von Einschätzungen, einfache Wahrscheinlichkeitswerkzeuge, Umgang mit fehlenden Informationen.
Entscheidungen strukturieren
Das dritte Modul ist das methodisch dichteste. Hier werden konkrete Werkzeuge eingeführt und unmittelbar angewendet. Pre-Mortem-Analyse, Entscheidungsmatrizen, Szenarioplanung und die Unterscheidung zwischen reversiblen und irreversiblen Entscheidungen.
Themen: Strukturierte Entscheidungsvorbereitung, Optionenanalyse, Umgang mit Zielkonflikten.
Handeln und Nachbereiten
Das letzte Modul schließt den Kreis. Es geht um die Frage, wie man nach einer Entscheidung damit umgeht: Wie beobachtet man Ergebnisse, ohne voreilig zu korrigieren? Wie lernt man aus Ergebnissen, ohne dem Hindsight Bias zu verfallen? Und wie hält man die neuen Werkzeuge im Alltag am Leben?
Themen: Entscheidungsqualität vs. Ergebnisqualität, Lernschleifen, persönlicher Aktionsplan.
Was Interessierte oft fragen
Brauche ich Vorkenntnisse?
Keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs setzt allgemeine Erfahrungen mit Entscheidungssituationen voraus, die jeder Teilnehmende mitbringt. Akademische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Wie viele Personen nehmen teil?
Die Gruppe umfasst maximal 12 Personen. Diese Begrenzung ist bewusst gewählt, um intensive Diskussionen und individuelles Feedback zu ermöglichen.
Welches Format ist für mich besser?
Das Kompaktformat (2 Tage) eignet sich, wenn man in kurzer Zeit intensiv eintauchen möchte. Das Abendformat verteilt die Inhalte auf vier Abende und gibt zwischen den Einheiten Zeit, das Gelernte im Alltag zu erproben. Beide Formate vermitteln dieselben Inhalte.
Was erhalte ich nach dem Kurs?
Alle Teilnehmer erhalten schriftliche Unterlagen zu allen Modulen, eine Übersicht der vorgestellten Werkzeuge und einen strukturierten Leitfaden für den persönlichen Aktionsplan. Diese Materialien dienen als Nachschlagewerk für spätere Entscheidungssituationen.
Kann ich eigene Situationen einbringen?
Ja, ausdrücklich. Der Kurs lebt davon, dass Teilnehmer eigene Entscheidungssituationen mitbringen. Diese können anonym behandelt werden, wenn das gewünscht ist.