Kursstruktur

So läuft es ab

Der Kurs ist in vier Module gegliedert, die aufeinander aufbauen. Jedes Modul schließt mit einer praktischen Übung ab, die direkt auf eigene Entscheidungssituationen angewendet werden kann.

Auf einen Blick

Kursformat

Format 2 Tage kompakt oder 4 Abende verteilt
Gruppengröße Maximal 12 Teilnehmer
Ort Frankfurt am Main, Frankfurter Str. 63-69
Sprache Deutsch
Unterlagen Kursunterlagen und Nachbereitungsmaterial inklusive
Kursmaterialien auf einem Schreibtisch, Notizbuch und Stift
Kursmodule

Die vier Module im Detail

Modul 1

Wie wir Entscheidungen treffen

ca. 3 Stunden

Das erste Modul legt die Grundlage. Es geht darum, das eigene Entscheidungsverhalten sichtbar zu machen: Welche Muster zeigen sich? Welche Abkürzungen nutzt das Gehirn? Wann sind diese Abkürzungen hilfreich, wann führen sie in die Irre?

Themen: System-1- und System-2-Denken, Heuristiken und ihre Grenzen, die Rolle von Emotionen bei Urteilen.

Übung: Analyse einer eigenen vergangenen Entscheidung mit Strukturierungshilfe.
Modul 2

Unsicherheit einschätzen

ca. 3 Stunden

Unsicherheit ist nicht gleich Unsicherheit. Modul 2 unterscheidet zwischen Risiko (bekannte Wahrscheinlichkeiten), Ungewissheit (unbekannte Wahrscheinlichkeiten) und fundamentaler Unwissenheit. Jede Kategorie erfordert einen anderen Umgang.

Themen: Kalibrierung von Einschätzungen, einfache Wahrscheinlichkeitswerkzeuge, Umgang mit fehlenden Informationen.

Übung: Kalibrierungstest und Reflexion der eigenen Treffsicherheit bei Einschätzungen.
Modul 3

Entscheidungen strukturieren

ca. 3,5 Stunden

Das dritte Modul ist das methodisch dichteste. Hier werden konkrete Werkzeuge eingeführt und unmittelbar angewendet. Pre-Mortem-Analyse, Entscheidungsmatrizen, Szenarioplanung und die Unterscheidung zwischen reversiblen und irreversiblen Entscheidungen.

Themen: Strukturierte Entscheidungsvorbereitung, Optionenanalyse, Umgang mit Zielkonflikten.

Übung: Gruppenarbeit an einem komplexen Szenario mit anschließender Auswertung.
Modul 4

Handeln und Nachbereiten

ca. 2,5 Stunden

Das letzte Modul schließt den Kreis. Es geht um die Frage, wie man nach einer Entscheidung damit umgeht: Wie beobachtet man Ergebnisse, ohne voreilig zu korrigieren? Wie lernt man aus Ergebnissen, ohne dem Hindsight Bias zu verfallen? Und wie hält man die neuen Werkzeuge im Alltag am Leben?

Themen: Entscheidungsqualität vs. Ergebnisqualität, Lernschleifen, persönlicher Aktionsplan.

Übung: Entwicklung eines persönlichen Entscheidungsprotokolls für die nächsten 30 Tage.
Häufige Fragen

Was Interessierte oft fragen

Brauche ich Vorkenntnisse?

Keine spezifischen Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs setzt allgemeine Erfahrungen mit Entscheidungssituationen voraus, die jeder Teilnehmende mitbringt. Akademische Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Wie viele Personen nehmen teil?

Die Gruppe umfasst maximal 12 Personen. Diese Begrenzung ist bewusst gewählt, um intensive Diskussionen und individuelles Feedback zu ermöglichen.

Welches Format ist für mich besser?

Das Kompaktformat (2 Tage) eignet sich, wenn man in kurzer Zeit intensiv eintauchen möchte. Das Abendformat verteilt die Inhalte auf vier Abende und gibt zwischen den Einheiten Zeit, das Gelernte im Alltag zu erproben. Beide Formate vermitteln dieselben Inhalte.

Was erhalte ich nach dem Kurs?

Alle Teilnehmer erhalten schriftliche Unterlagen zu allen Modulen, eine Übersicht der vorgestellten Werkzeuge und einen strukturierten Leitfaden für den persönlichen Aktionsplan. Diese Materialien dienen als Nachschlagewerk für spätere Entscheidungssituationen.

Kann ich eigene Situationen einbringen?

Ja, ausdrücklich. Der Kurs lebt davon, dass Teilnehmer eigene Entscheidungssituationen mitbringen. Diese können anonym behandelt werden, wenn das gewünscht ist.

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